Katialo.com ist den Meisten in der HR Branche noch kein großer Begriff, was an dieser Stelle aber nicht wirklich schlimm ist; ich versuche heute einmal dem etwas entgegen zu wirken.

Der Name katialo kommt aus dem Griechischen und bedeutet „etwas anderes“ und so möchte ich das Ganze hier angehen, etwas anders. Anstatt den folgenden Beitrag damit zu pflastern wer wir sind, was wir so machen und wieso wir sowieso die Tollsten sind möchte ich Ihnen an einem konkreten Beispiel unsere Arbeit näher bringen.
Auf www.katialo.com kann jeder von Ihnen jetzt einmal kurz nachgucken was wir im Groben machen….fertig? Gut!

Bevor wir mit dem eigentlichen Beitrag beginnen einmal eine kleine Frage zum Nachdenken. Es gibt in Deutschland 136.000 Unternehmen die dem klassischen Mittelstand zugeordnet werden können; wenn jeder für sich selber einmal stark überlegt, fallen einem davon, wenn es hoch kommt, fünfzehn ein. ABER was ist mit dem Rest? Wo finde ich diese wenn ich sie gar nicht kenne?

Und hier kommt katialo ins Spiel.

Für diejenigen unter Ihnen denen MANN+HUMMEL kein Begriff ist, M+H ist einer der weltweit größten Hersteller von Flüssigkeits- und Luftfiltersystemen.

Der Auftrag für M+H ist eigentlich ein Paradebeispiel wenn es darum geht zu zeigen wie schnell die Abwicklung laufen kann, wenn das Unternehmen genauso dahinter ist wie wir. Die Bestellung flatterte 48 Std. nach dem ersten Telefonat bei uns ein. M+H hat gleich das große Paket genommen welches, das katialo Arbeitgeberprofil (Laufzeit 1 Jahr), Texte für das Profil, eine Fotostrecke, einen Karriere-Imagefilm und drei Mitarbeiter Testimonials beinhaltet. Zusätzlich haben wir für M+H eine neue Dienstleistung katialos entwickelt – mehrsprachige Arbeitgeberprofile.

Aber der Reihe nach, bevor etwas umgesetzt wird, muss es geplant werden. In einem Telefonat mit unserem Ansprechpartner, hatten wir uns sehr schnell auf einen Fahrplan für die kommenden Wochen geeinigt. Als Erstes hieß es Fotos und Texte.
Für die Texte sammelt unser Texter zu Beginn alle Informationen, die er über das Unternehmen als Arbeitgeber bekommen kann, von der Internetseite und durch Unterlagen die wir von den Unternehmen erhalten. Basierend darauf stellt er einen Fragenkatalog zusammen, den er gemeinsam mit dem richtigen Ansprechpartner im Unternehmen durcharbeitet. Aus allen gesammelten Informationen werden dann die Texte für das katialo Profil geschrieben – auch hier gilt, wie Sie von mir im Laufe noch öfters hören werden, „Authentizität“. Nicht wie das Unternehmen sich zeigen möchte ist wichtig, sondern welche Informationen ein Bewerber lesen möchte.

Als Nächstes standen die Bilder an – hier gehen wir deutlich anders vor als die meisten Agenturen oder Fotografen. Im Vorhinein wird nahezu nichts geplant! Keine Motive, keine speziellen Personen, keine Themen.

Einzig um die Erlaubnis, soviel Einblick wie möglich auf dem Gelände zu bekommen, wird gebeten.
Warum ist das so? Nun die Antwort ist simpel und lautet auch hier erneut Authentizität. Welches Ziel verfolgen die Bilder? Bewerbern einen Einblick in die Arbeitsumgebung zu gewähren. Man kann sich einmal selber die Frage stellen, welchen Einblick ein gestelltes Meeting, treppensteigende Mitarbeiter oder Daumen hoch zeigende fröhliche Menschen einem bieten.
Unsere Bilder sollen den Eindruck eines „Tag der offenen Tür“ vermitteln und so gehen wir auch vor. Wie Besucher oder besser gesagt Interessierte laufen wir durch das Unternehmen und fotografieren alles was uns vor die Linse kommt, denn genau so nehmen Jobinteressierte die Umgebung an einem „Tag der offenen Tür“ wahr.

Hier haben Sie eine Auswahl von Bildern die beim Shooting bei M+H rausgekommen sind:

Mit Texten und Bildern kann ein katialo Arbeitgeberprofil schon sehr gut arbeiten und online gehen, warum also auf die Videos warten, so sind wir dann auch vorgegangen und haben das M+H Profil schon einmal online gestellt.
Als Nächstes standen die Videos an; vier an der Zahl. Ein Karriere – Imagefilm und drei Mitarbeiter Testimonials; hierfür haben wir zwei Tage geplant.
Für die Videos muss zwar ein wenig mehr geplant werden als für die Fotos, jedoch existiert auch hier, beispielsweise für den Imagefilm, kein festes Storyboard. Natürlich setzen wir uns vorher mit dem Unternehmen hin und besprechen die Thematik des Films. Welche Message soll der Film vermitteln?
Für den Imagefilm von M+H hatten wir uns dafür entschieden einen Querschnitt des Unternehmens zu zeigen, die Internationalität des Teams, die Rolle eines Azubis, wie hilft das Unternehmen bei Mutterschutz usw.
Hierzu hatten wir uns im Vorfeld auf Mitarbeiter geeinigt, die für ihren Bereich sprechen sollten. Ein Briefing gab es jedoch nicht, die einzige Information, die die Mitarbeiter erhielten war, dass Sie gefilmt und interviewt werden. Wieso gehen wir das so an? Nun, die Antwort ist mehr als simpel und sollte Ihnen mittlerweile klar sein – Authentizität! Jemand der vorab weiß worum es geht oder gar die Fragen kennt, kann sich vorbereiten und es hört sich bei der Aufnahme wie auswendig gelernt an.
Das Ganze mag sich für den ein oder anderen wie eine chaotische Vorgehensweise anhören, jedoch steckt ein System dahinter.
Das Ergebnis kann sich auch mehr als sehen lassen:

Als Letztes standen die Mitarbeiter Testimonials an; hier läuft man Gefahr in Selbstbeweihräucherung zu ersticken.
Unserer Meinung nach, und so wird es von uns auch verkauft, dienen Testimonials in erster Linie nicht der Lobhudelei des Unternehmens! Vielmehr sollen dem Bewerber hierdurch die Menschen, die zukünftigen Arbeitskollegen näher gebracht werden.

Und so ist auch die Herangehensweise, eine Frage wie z.B „wieso arbeiten Sie gerne bei Unternehmen xy?“ gibt es bei uns nicht, die Antwort lautet meistens „weil wir wie eine große Familie sind“ Bla! Wie gesagt, es geht darum den Menschen kennen zu lernen, dementsprechend müssen die Fragen angelegt sein.
Auch hier möchte ich Ihnen wieder ein Beispiel geben:

Das gesamte Arbeitgeberprofil von MANN+HUMMEL finden Sie unter www.katialo.com/mannhummel
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!